Räucherwerk

 

Folge Deinem Wunsch, weil Du lebst,
lege Myrrhe auf dein Haupt,
kleide dich in feines Linnen,
getränkt mit köstlichen Wohlgerüchen,
den echten Dingen der Götter.

Vermehre Deine Wonnen noch mehr,
laß dein Herz nicht müde sein,
folge deinem Wunsch und deinem
Vergnügen.

 

 

Zum Räuchern benötigt man

ein Räuchergefäß mit Sand gefüllt
Räucherzutaten (Weihrauch, Kräuter)
Räucherkohle
eine Feder oder ein festes Stück Papier zum fächeln
einen Mörser
eine Pinzette
Streichhölzer oder Feuerzeug
Es reicht eine Räucherschale aus Ton (Blumentopfuntersetzer), du kannst dir aber auch ein schönes Räuchergefäß  aus Metall kaufen.  Räucherwaren bekommst du in Duftläden, Apotheken, Naturkostläden, Kräuterhäusern und im Spezial-Versandhandel. Achte auf die Qualität und Naturreinheit des Räucherwerks. Das Verbrennen von synthetischen Duftstoffen verursacht Kopfschmerzen, Augenbrennen und Husten und ist sicher gesundheitsschädlich!!!!

Nimm dir Zeit und schaffe so Raum, damit du das Räuchern wie ein kleines Ritual genießen kannst. Lege dir deine für das Räuchern benötigten Dinge zurecht, und wenn du Lust hast, sorge für passende Hintergrundmusik. Entzünde zuerst die Räucherkohle mit einer Kerze oder den Streichhölzern an eine Seite. Sie beginnt zu knistern und an einem Ende zu glühen. Lege die Kohle mit der Pinzette auf das Sandbett in der Räucherschale und puste oder fächele mit der Feder Luft zu. Wenn die Kohle ganz glüht und nicht mehr knsitert, lege das Räucherwerk auf die Räucherkohle. Achte darauf, daß sich keine entzündlichen Gegenstände, wie flatternde Vorhänge, Tücher, Zeitungen usw. in der Nähe befinden. Die Kohle kann bis zu zwei Stunden glühen, werfe sie deshalb nicht gleich in den Abfall und lasse die Kohle nur unter Aufsicht verglühen.

Rezept für eine keltische Räucherung

AVALON

Weihrauch                         5 Teile
Mastix                               5 Teile
Weißtannennadeln              1 Teil
Wacholderbeeren                1 Teil
Mistelblätter oder-holz         1 Teil
Eisenkraut                          1 Teil

Verstampfe alles fein in einem Mörser, Weißtannennadeln mit einem Wiegemesser kleinschneiden, Wacholderbeeren ausstampfen.
Diese Mischung verströmt einen herb-aromatischen Duft, sie erweckt den Geist keltischer Druidenzeit und erzählt von Avalon, von Merlin dem Zauberer, von König Artus und den keltischen Seherinnen. Sie kräftigt, stärkt und hilft uns, mit den Kräften der Natur in Verbindung zu treten und unsere innere Stabilität und Quellen der Kraft zu finden.

 

Räuchern

Das Räuchern war in früheren Zeiten eine sakrale Botschaft an den Himmel. Angenehme Düfte stiegen wie eine Säule nach oben. Die Nasen der dabei anwesenden irdischen wurden so nebenbei auch erfreut und eine allgemeine Wohlstimmung verbeitete sich. Das Räuchern ist  eine unmittelbare Erfahrung. Es ist die Wurzel der heutigen Aromatherapie  und Parfümerie. Das Wort Pafüm leitet sich ab von dem  lateinischen per fumum, durch den Rauch. Für unsere Vorfahren war das Räuchern aus dem Leben nicht mehr wegzudenken und fehlte in keiner Kultur. Es diente sakralen Zwecken als Botschaft an den Himmel, um Gebete zu den Göttern zu tragen. Auch heute noch vertieft und unterstützt es Gebet  und Meditation bei allen großen Religionen. Räucherungen können geistige Erfahrungen unterstützen und spirituelles Wachstum beschleunigen, sie sind kraftvoll und können uns helfen, das Leben besser zu meistern, Lebenskrisen zu  bewältigen, Weisheiten zu erlangen und die eigene seelische Welt zu erweitern.

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