Wallpaper

Neue Kleider für den Computer

Das Foto der suchenden Pinguin-Mama ist eine starke Verkleinerung eines der Desktop-Hintergrundbilder des Computers, an dem ich jetzt grade sitze. Da ich täglich mehrere Stunden vor dem Bildschirm verbringe, gönne ich mir des öfteren einmal einen neuen Anblick, also ein neues Wallpaper, wie es neudeutsch heißt.

Unter den zahlreichen Quellen derartiger Bilder im Internet möchte ich drei vorstellen, wo ich immer mal wieder fündig werde.

Wall-Paper

InterfaceLIFT  (nur noch über archive.org) ist eine Gemeinschaft von Fotografen, die ihre Aufnahmen in zahlreichen Auflösungen der Allgemeinheit zur Verfügung stellt. Fast täglich kommen neue Fotos dazu. Sie sind frei für den privaten, nichtkommerziellen Gebrauch.

National Geographic Wallpaper (ebenfalls archive.org da die Seite aktuelle sehr agressive Maßnahmen zur Anmeldung aufweist) stellt monatlich einige der Fotos im Format 1600 x 1200 online, die auch im gleichnamigen Magazin abgebildet sind. Daher stammt auch das Foto oben.

International Photography Contest 2009 Desktop Wallpaper (ebenfalls archive.org da die Seite aktuelle sehr agressive Maßnahmen zur Anmeldung aufweist)  sind etwas versteckt auf derselben Website zu finden. Es sind Beiträge der Leser des Magazins, die hoffen, einen der begehrten und imagefördernden Preise zu gewinnen. Die Auflösung der Fotos ist auch hier 1600 x 1200.

Eigene Wall-Paper

Aber warum sollte man eigentlich fremde Fotos für seinen Bildschirm verwenden? Die meisten Menschen haben heute eine Digitalkamera oder zumindest ein Handy, mit dem man auch sehr gute Aufnahmen machen kann. Gerade für den privaten Bildschirm kommt es doch nicht auf die künstlerische Qualität an, sondern eher auf den emotionalen Bezug. Das folgende Foto ist bestimmt nicht preiswürdig für die National Geographic, hat aber garantiert mehr Aufmerksamkeit und Schmunzler erzeugt als mancher Superklick eines Starfotografen.

Will man ein eigenes Foto als Bildschirm-Hintergrund verwenden, sollte es mindestens die Auflösung des Monitors haben, aber das ist beim heutigen Megapixelrausch meistens der Fall. Hat das Bild eine höhere Auflösung, wird es vom Computer automatisch verkleinert. Nur die Seitenverhältnisse sollten denen des Bildschirms entsprechen. Wenn dem nicht so ist, muss man das Bild entsprechend beschneiden, das beherrscht jedes gängige Bildbearbeitungs-Programm, auch das kostenlose IrfanView (nicht nur einfach kostenlos, sondern eines der schnellste (DAS schnellste?) Graphikprogramm überhaupt.

Aktuelle Betriebssysteme wie Windows 7 oder Mac OS haben außerdem die Möglichkeit, einen Ordner für Bildschirm-Hintergründe anzugeben, aus dem die Bilder nach einem gewählten Zeitraum automatisch gewechselt werden. Bei mir gibt es jede Minute ein neues Foto.

Lasst unsere Computer bunter, abwechslungsreicher und individueller werden!

 

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