Tipps zum Kauf einer DSLR

Spieglein, Spieglein: Viele Tipps für den Kauf einer DSLR-Kamera

 

Für Journalisten wie Blogger gehört eine Spiegelreflexkamera heute zu den unverzichtbaren Arbeitstools. Manchmal reichen eben Smartphone-Schnappschüsse nicht, die man sich per Instagram schön filtern muss.

Klein, kompakt aber mit Wechselobjektiven und einem kraftvollen Bildsensor sollen DSLRs sein.  Doch worauf sollte man eigentlich generell achten, ehe man die Kreditkarte über die Theke reicht? Welche features sind essentiell, welche gimmicks verzichtbar? Jede Menge Infos dazu enthält dieser Post

Der Einsatz einer Spiegelreflexkamera ist für viele Menschen immer wichtig, auch wenn die Systemkameras immer mehr an Fahrt aufnehmen. Bei der Entscheidung zu einer Spiegelreflex müssen mehrere Punkte beachtet werden, die das richtige Modell eingrenzen können. Sie sind so beliebt und nützlich, da sie aufgrund des Spiegels oder des sehr guten Sensors professionelle Aufnahmen erzielen können. Der Wechsel des Objektivs und die manuellen Einstellungsmöglichkeiten lassen sich problemlos bei diesem Kameratyp verstellen. Anhand der Kriterien sind schnell interessante Kameras von bekannten Herstellern zu finden (Canon, Nikon, Sony, etc.). Um die richtige Kamera zu wählen, egal ob Sie Neueinsteiger oder Umsteiger sind, sollten folgende Punkte helfen.

Ganz schön empfindlich: Der Sensor

Eine passende DSLR-Kamera findet sich zur heutigen Zeit mit einer Vielzahl von technischen Neuerungen, die begeistern und das gesamte Ergebnis verbessern können. Im Fokus steht hier nicht nur der Sensor an sich, der zusammen mit dem Spiegel für das Bildergebnis und die Auflösung sorgt, sondern auch Komponenten wie der Bildstabilisator und Multimediafunktionen stehen im Fokus. Die Technik baut sich hier aufeinander auf und ermöglicht interessante Bilder. Der Sensor ist eigentlich das Herzstück der Kamera, denn je ausgefeilter er ist, desto interessanter das Ergebnis. Die verschiedenen Sensoren bieten unterschiedliche Möglichkeiten und werden unter den bekannten Abkürzungen gefunden. CMOS, CCD und APS-C von Sony sind heute die Standards und werden immer weiter verbessert. Der CCD-Sensor ist zum Beispiel in vielen Digitalkameras zu finden, aber der CMOS kann größer und effektiver gebaut werden, was auch das gespeicherte Licht in den Pixeln erhöhen kann, da größere Pixel möglich sind. Anfänger machen oft den Fehler zu denken, viele MP machen die Bildqualität, doch ist es das Zusammenspiel zwischen dem Sensor und möglichen Prozessor, die die Bildqualität ermöglichen. Megapixel zeigen nur die mögliche Größe der Aufnahmen an.

Rasch & ruhig: Verschlusszeit und Stabilisator

Jeder Fotograf kennt diese zwei Größen, die ebenfalls die Qualität der Aufnahme bestimmen. Eine Spiegelreflexkamera bietet hier die besten Voraussetzungen. Die Verschlusszeit ist für schnelle Aufnahmen und spontane Aktivitäten, auch für Action-Shootings verdammt wichtig. Hiermit wird die Zeit der Erfassung bis Auslösung der Kamera bezeichnet. Das Bild ist bei niedrigen Verschlusszeiten schärfer und ohne Rauschen zu erkennen. Je geringer diese Größe ist, desto professioneller werden die Ergebnisse. Sie agiert zusammen mit dem optischen Bildstabilisator, der ebenfalls gekennzeichnet ist. Er erfasst, meist zusammen mit einem digitalen Sucher, die Bewegung, auch die Bewegungen des Fotografen, und stabilisiert hierbei das Bild. Hierbei entstehen keine Wackler, die die Aufnahme unscharf machen könnten.

 

Sehr sozial: Kompatibilität

Nicht jede Spiegelreflexkamera kann in jedem Punkt überzeugen und vor allem die Kompatibilität zu Blitzgeräten, Objektiven und weiterem Zubehör ist wichtig. Die verschiedenen Objektive zum Beispiel werden über ein passendes Bajonett verbunden, doch hat nicht jede Kamera die Möglichkeiten, jedes Objektiv zu nutzen. Fotografen sollten unbedingt auf diesen Punkt achten, denn es finden sich eigentlich immer Adapter, die die Möglichkeit bieten, ein nicht passendes Objektiv zu verbinden. Bei Blitzgeräten ist das nicht immer möglich, was einen Einsatz erschweren kann.

Match made in Photo Heaven: Welches Modell für welchen Zweck

Eine Spiegelreflexkamera der NEX-Serie von Sony lässt sich sehr gut für den mobilen, professionellen Einsatz nutzen, während eine SLT-A65, ebenfalls Sony, aufgrund des verbauten Sensors und dem teildurchlässigen Spiegel perfekt für das Aufnahmen von Videos genutzt werden. Das ist ein anderer Punkt, der bei den Kameras beachtet werden sollte: Wofür wird sie benötigt? Jeder Fotograf hat andere Vorstellungen und somit Anforderungen an die Kamera, womit nicht jedes Modell gleich genutzt werden kann. Für Aufnahmen in der Dunkelheit wird eine hohe ISO-Zahl benötigt, die mit einem passenden Objektiv und einem großen Sensor ermöglicht wird, während Actionaufnahmen unbedingt geringe Verschlusszeiten benötigen. Fashion-Fotografie hingegen benötigt einen guten Allrounder, da alle möglichen Fotos zustande kommen. Zum Beispiel kann bei Gebäudefotografie auf eine hohe Lichtstärke und einen kontrastreichen Sensor gesetzt werden, der mehr Leben in das Bild bringt.

Idealmaße: Gewicht, Beständigkeit und Größe

Dieser Punkt überschneidet sich mit dem Zweck. Jede Kamera ist anders in den Punkten Gewicht, Beständigkeit und Größe und somit perfekt für bestimmte Zwecke ist. Eine leichte Kamera ist ansprechend, doch nicht nützlich für jemanden, der viel im Studio arbeitet. Eine zu kleine Kamera kann wiederum einen zu schwachen Sensor bieten, worauf unbedingt geachtet werden sollte. Das geringe Gewicht ist aber auch nützlich für Fotografen, die ihre Kamera immer dabei haben müssen, zum Beispiel auf Reisen. Gewicht und Größe sind zusammen mit dem Gehäuse drei Dinge, die wichtig für die gesamte Art der Fotografie sind. Outdoor-Fotografen sollten stark auf ein wetterbeständiges Gehäuse und eine gute Verarbeitung setzen, denn nur so lässt sich der harte Einsatz in der Wildnis für die Komponenten meistern. Die NEX-Serie von Sony wäre ein gutes Beispiel für eine qualitative Kamera, die nicht nur für den Urlaub, sondern auch für den Allrounder geeignet ist.

Unendliche Möglichkeiten: Vielfältige Einstellmöglichkeiten

Bei einer Spiegelreflexkamera sind die manuellen Einstellmöglichkeiten das Höchste für den Fotografen. Sind diese vielfältig, kann das Bild schon vor dem Betätigen des Auslösers interessant gestaltet und gewünscht in Szene gesetzt werden. Das macht es einfach, ein Bild zu schießen, das am Ende nicht so stark am PC bearbeitet werden muss. Diese Möglichkeiten sind entweder an einem Einstellring oder über das Menü zu machen. Je vielfältiger die Möglichkeiten sind, desto interessanter die Bilder an sich. Anfänger sollten hierbei aber auf eine überschaubare Anzahl von Funktionen schauen, da sich die professionellen Einstellungen oft nur mit dem nötigen Fachwissen überschauen lassen.

 

Easy, ey: Einfache Bedienung

Aufgrund der heutigen technischen Vielfalt lassen sich problemlos alle Einstellungen über einen Touchscreen oder Bildschirm einstellen. Dieser sollte so groß sein, das sich alles problemlos einstellen lässt, aber nicht zu groß und damit den Sucher verdrängen könnte oder andere Komponenten, die wichtig für den Fotografen sind. Die Touchscreens lassen sich problemlos steuern und sollten hier auch schnell reagieren. Ebenfalls muss auf eine getreue Darstellung der Farben geachtet werden. Die Bedienung geschieht auch oft über ein Menüfeld, das wirkliche Tasten nutzt. Solch eine Möglichkeit ist oft mehr zu empfehlen, da Touchscreens manchmal zu schnell reagieren und so die falsche Einstellung wählen. Die einfache, schnelle und effiziente Bedienung sollte im Vordergrund stehen.

Extras, extras, extras: Zubehör und Funktionen

Jede Spiegelreflexkamera kann für mehrere Zwecke eingesetzt werden, was an dem Zubehör liegt, welches verwendet werden kann. Interessierte sollten hier unbedingt auf das Modell setzen, welches das Zubehör bietet, das für die eigenen Zwecke am Besten wirkt. Ein Allrounder lässt sich mit sehr vielen Artikeln verbinden. Ebenso interessant sollten die Funktionen sein. Es ist nie schlecht, mehr Funktionen zur Verfügung zu haben, wenn diese angeboten werden. Modi wie Panoramafotos oder ein 3D-Programm sind heute nicht mehr nur Spielereien. Der Filmmodus kann mit dem passenden Sensor wirken.

 

 

 

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