USA – Reise Tipps

Tipps für den Amerika Aufenthalt von „Adressen“ bis „Zoll“

 

Adresse – Schreibweise

In USA sieht eine Adresse auf einem Brief, Paket oder Postkarte folgendermaßen aus:

Cool Dude

503 Long Beach # 33

San Diego, CA 98032

USA

Dabei ist zu beachten, dass „Cool Dude“ der Name ist, „503 Long Beach“, die Straße und das „#“ steht für Appartement-Nummer. San Diego ist der Ort. „CA“ steht für California und „98032“ ist die Postleitzahl „zip code“ genannt.

Alkohol

In den USA herrschen für Europäer sehr strenge Regeln zum Erwerb und Genuss von Alkohol. In den meisten Staaten der USA muss man 21 Jahre alt sein um Alkohol erwerben zu dürfen. Sonntags ist der Verkauf teilweise verboten und in manchen Staaten ist der Verkauf von Alkohol an 365 Tagen im Jahr verboten. Ein Ausflug zur Jack Daniels Whisky Produktionsstätte wird bei Ihnen bleibenden Eindruck hinterlassen, da man dort produzieren aber nicht konsumieren darf. Außerdem kann ein offener Alkoholbehälter im Auto in mehreren Bundesstaaten zu erheblichen Strafen durch die Polizei führen (Gefängnisbesuch). Trinken auf den Straßen ist grundsätzlich eine sehr schlechte Idee. Jedoch kann man die Bierdose in bestimmten Teilen der USA wie zum Beispiel an dem Venice Beach in L.A. auch mal in eine undurchsichtige Papiertüte stecken und dies wird dann auch von der Polizei toleriert werden.

Tipp: Wenn Sie mit einer offenen Bierdose oder einem anderen offenen Alkoholbehälter von der Polizei geschnappt werden, laufen Sie auf gar keinen Fall weg und erklären Sie dem Polizist ruhig, dass Sie aus Deutschland sind und die lokalen Gesetze nicht kannten. Außerdem sollten Sie sich entschuldigen und erklären, dass Sie die amerikanischen Gesetze respektieren und dass dies ein Versehen sei.

Anrede

Generell können Sie jeden mit dem Vornamen anreden. Ausnahmen bilden da Personen des Respekts wie Professoren. Verwenden Sie bei Respektspersonen Ma’m oder Sir. Bei Polizisten sollten Sie Sir sehr oft verwenden. Ansonsten benutzen Sie Mr. bzw. Mrs. und den Nachnamen.

Apotheken

Medikamente finden Sie in „Drug Stores“ oder in Supermärkten in denen es „Pharmacies“ gibt. Sie können eigentlich damit rechnen, dass es in jedem größeren Supermarkt auch eine Apotheke gibt. Wenn Sie ein größeres Leiden haben, müssen Sie wie auch in Deutschland einen Arzt aufsuchen, der Ihnen etwas auf Rezept verschreibt.

Tipp:  Bei einer Krankheit gehen Sie erst mal zu einer praktizierenden Krankenschwester (practitioning nurse), die Ihnen in 95% der Fälle weiterhelfen kann und Ihnen einiges an Kosten sparen kann.

Arzt

In den USA gibt es eine gute medizinische Versorgung. Nur müssen Sie einiges dazu wissen. In den USA kriegen Sie ohne Kreditkarte oder Krankenversicherung nur einen Service, der Ihnen das Überleben sichern soll und keine Therapie darstellt. Wenn Sie im Besitz einer Krankenversicherung oder Kreditkarte sind, fragen Sie zuerst nach dem Preis der Behandlung und ob Ihre Krankenversicherung dies auch trägt. Dies kann extrem lästig sein aber ist auf jeden Fall anzuraten. Bei manchen Zahnärzten wird die Kreditkarte gleich nach der Behandlung belastet, dies müssen Sie als Eventualität in Ihr Kreditvolumen mit einbeziehen. Mit einer deutschen Krankenversicherung in den USA kann es schon mal zum Streit kommen da US Ärzte nicht von der Regierung reguliert werden und daher eher höhere Preise verlangen können.

Autokauf

Der Autokauf ist in den USA eine Wissenschaft für sich. Wenn Sie sich einen Neuwagen kaufen wollen, werden Sie mit überhöhten Preisen konfrontiert werden, da es in den USA die Regel ist um den Autopreis wie auf einem arabischen Bazar zu feilschen. Es gibt nur wenige Automarken, die Ihnen dieses lästige Gefeilsche ersparen. „Saturn“ eine Marke von General Motors erspart Ihnen dieses Gefeilsche und Sie können davon ausgehen, dass Sie den Preis bekommen, die auch alle anderen bekommen haben. Ansonsten werden Sie auch Über das Fernsehen von neuen faszinierenden Angeboten überflutet werden. Wenn Sie ein deutsches Auto kaufen möchten können Sie in der Regel ebenfalls feilschen. Möchten Sie einen Gebrauchtwagen kaufen, dann rate ich Ihnen diesen Wagen unbedingt vorher bei einer Garage Ihrer Wahl durchchecken zu lassen. Erfahrungen haben gezeigt, dass besonders Austauschstudenten aus Deutschland und Österreich immer wieder gravierende Fehler beim Autokauf machen. Der fatalste Fehler ist es sich keine Versicherung zu zulegen.

Tipp:  Sparen Sie bei einem Gebrauchtwagen weder an dem Check noch an einer guten Versicherung.

Bankensystem, Konto, Sparkonto, Girokonto

In den USA gibt es den „Checking Account„, der die Funktion eines Girokontos übernimmt. Dieses Konto können Sie mit Schecks und Kreditkarten belasten. In den USA ist der Scheck ein sehr wichtiges Zahlungsmittel und wenn Sie noch nie einen Scheck ausgefüllt haben, dann lassen Sie sich dies von der amerikanischen Bankangestellten nochmals erklären. Es gibt noch den „Cashier Check“ der bei jeder Bank einlösbar ist. Ganz wichtig ist es, dass Sie Ihr Konto niemals überziehen. Ansonsten werden Sie über die Höhe der Gebühren überrascht sein. Jede Zahlung, die Sie aus was für Gründen auch immer versäumt haben, wird auf Ihrer „credit history“ (Kreditgeschichte) verbucht werden und ist für jede Bank einsehbar.

Beamte

Eine erfreuliche Tatsache in den USA ist, dass die Beamtenmentalität nicht so ausgeprägt ist wie in Deutschland. Als Amerikaner kann man sich sogar an seinen lokalen Kongressabgeordneten wenden wenn die Beamtenmühlen (red tape) wieder einmal nur sehr langsam mahlen. Im Gegensatz zu Deutschland kann man in den USA etwas gegen Beamtenlethargie unternehmen. Ein weiterer Pluspunkt in den USA ist es, das nicht jeder Beruf der vom Staat bezahlt wird automatisch zum Beamtentum führt. Polizisten können zum Beispiel jederzeit gefeuert werden.  Professoren, Lehrer erhalten zwar irgendeinmal den Beamtenstatus (Tenure) aber erfreulicher Weise spürt man von Beamtenmentalität relativ wenig.

Bewerbungen

Wie in Deutschland auch muss man sich in den USA schriftlich bewerben. Zu beachten ist jedoch, dass ein Bewerbungsbogen anders gestaltet wird. Sie können sich auch über das Internet bewerben.

Bus und Bahn

Mit dem Bus können Sie meistens nur größere Städte erreichen. Die größte Buslinie ist die Greyhound Bus-Gesellschaft , Sie können auf deren Webseite alle Reisepreise erhalten. Die Bahngesellschaft heißt Amtrak dort können Sie alle nötigen Informationen abfragen. Reservierungen können Sie unter 1-800-USA-RAIL aufgeben, beachten Sie das Fahrkarten innerhalb von 48 Stunden dort abgeholt werden müssen.

Betäubungsmittel, Drogen

In den Vereinigten Staaten hat man ganz offiziell den Drogen den Krieg erklärt, was praktisch keinerlei Effekt auf den Drogenkonsum hatte. In den USA werden sehr viele Drogen konsumiert, was meistens in Privathaushalten passiert. Auch wenn man in Deutschland oder Holland an die relativ toleranten Gesetze hinsichtlich weicherer Drogen gewöhnt ist, darf man nicht davon ausgehen, dass dies auch für die USA gilt. Selbst die kleinste Menge Haschisch kann schon zu Gefängnisstrafen und / oder zur Ausweisung führen.

Elektrische Versorgung

In den USA herrscht prinzipiell eine gute elektrische Versorgung nur gehören Stromausfälle viel eher zum Alltag als in Deutschland. Schon mancher deutsche Student ist zu spät zu einer Präsentation oder Klausur gekommen, weil der Elektrowecker ausgefallen ist. Ansonsten ist noch zu bemerken, dass man in den USA 110 Volt Wechselstrom mit 60 Hertz nützt. Besorgen Sie sich die Adapter oder Umstecker in Deutschland, da Sie diese in ländlichen Regionen schwer bekommen werden.

Feiertage

Datum Name
01. Jan  New Year’s Day
Dritter Montag im Januar  MLK Jr.s Day. Geburtstag des berühmtesten amerikansichen Schwarzen Führers
Dritter Montag im Februar  President’s Day
Letzter Montag im Mai  Memorial Day. Ehrung der gefallenen US Veteranen.
04. Jul  Independence Day. Unabhängigkeitstag mit grossem Feuerwerk.
1. Montag im September  Labor Day
4. Donnerstag im November  Thanksgiving Day (Turkey Day). Traditionelles amerikanisches Familienfest.
25. Dez  Christmas Day
September  Erev Rosh Hashana
Oktober  Kol Nidre, Sukkot, Shemini Atzeret, Simchat Torah
Dezember  Chanukah
März  Purim
April  Pesach, Yom Hashoah
Mai  Shavuot

 

Freundschaften, Bekanntschaften

In den USA bekommt man relativ schnell Kontakt aber die meisten oder fast alle Bekanntschaften verlaufen sich wieder ganz schnell. In der Regel lernt man Leute an der Uni, Arbeitsplatz, Kirche, Club oder in einer Bar kennen. Nicht viel anders als in Deutschland auch. Längerfristige Freundschaften sind in den USA eher die Ausnahme als die Regel. Dies liegt auch daran, dass die amerikanische Gesellschaft von anderen Prinzipien  ausgeht. Die US Staatsbürger sehen sich als eine individualistische Gesellschaft an und handeln auch dementsprechend. Das heißt konkret, dass man zwar bestimmte Momente miteinander teilt aber dies nicht bedeutet, dass man auch mehr im Leben miteinander teilen will. Man ist prinzipiell auf seinen eigenen Vorteil bedacht und Freundschaft ist da kein Hinderungsgrund oder Garantie für irgendetwas. Auch sollte man nicht davon ausgehen, dass ein intimes Erlebnis automatisch zur Freundschaft oder Beziehung führen wird. In dieser Hinsicht haben sich viele Deutschen den Amerikanern schon gut angepasst und dürfte wohl keine Neuigkeit sein.

Führerschein

Als Austauschstudent kann man seinen deutschen Führerschein behalten. Jedoch ist der amerikanische Führerschein bei vielen Deutschen ein Objekt der Begierde. Gehen Sie also zur örtlichen Registrierstelle und melden sich zur Fahrprüfung an. Die Prüfung ist einfach und kostet nicht viel ($10-$30).

Geld

Penny = 1 Cent

Nickel = 5 Cents

Dime = 10 Cents

Quarter = 25 Cents

Der Dollar wird auch schon mal als Buck (Käfer) bezeichnet.

Geschwindigkeitsbegrenzung

Es lebe Montana! Der einzige Staat der USA, der seinen Bürgern tagsüber freie Fahrt gewährt. Aber auch hier kann Professor Bleifuß nicht regieren, da man nach wie vor auf seine Mitbürger achtgeben muss. Also rücksichtsvoller Fahrspaß ist erlaubt und wenn man das aus dem Film „Aus der Mitte entspringt ein Fluss“ bewundern will muss man nicht mehr auf dem Highway dahinkriechen. Ansonsten sind die Geschwindigkeiten begrenzt und macht das Autofahren in den USA zu einem sehr langweiligen Unterfangen. In der Regel sind die Begrenzung bis zu 85 Meilen pro Stunde in manchen Bundesstaaten. In Illinois sind es halsbrecherische 65 Meilen pro Stunde.

Hanukkah

Jüdisches Fest im Dezember welches nicht den gleichen Stellenwert wie Weihnachten für Christen hat.

Heirat

In den USA wird in der Regel früh geheiratet. Viele heiraten direkt aus der High School heraus mit 18 Jahren. Dies ist für viele Europäer nur schwer zu verstehen. Dieses Verhalten hat aber mehrere Ursachen. 1. Die Religiosität vieler Amerikaner, 2. Angst vorm Alleinsein, 3. Es ist extrem wichtig in der amerikanischen Gesellschaft verheiratet zu sein. Wenn Sie als Deutsche(r) eine Amerikanerin heiraten, müssen Sie zumindest 2 Jahre verheiratet bleiben um in den Genuss einer verlängerten Aufenthaltsgenehmigung zu bekommen. Lassen Sie sich später scheiden und haben Sie Kinder werden Sie als Ausländer in der Regel im Gericht schlechte Karten für das Sorgerecht haben.

Tipp: Nehmen Sie sich bei einer Scheidung sofort einen Anwalt und zwar einen sehr guten. Dies nur als einen Hinweis für die eventuelle Zukunft.

Krankenversicherung

Eine Krankenversicherung ist in den USA keine Selbstverständlichkeit. Viele Amerikaner haben keine Krankenversicherung oder sind unterversichert. Studenten können sich unter Umständen durch die Universität versichern lassen. Dabei ist meistens jedoch keine Zahnarztkosten mit inbegriffen. Ein Arztbesuch ohne Krankenversicherung kann extrem kostspielig sein. Achten Sie bitte immer genau darauf, dass Sie nicht unterversichert sind und sparen Sie nicht an diesem Versicherungsschutz. Lassen Sie unter Umständen die Police von einem Rechtsanwalt prüfen. Wenn Sie nach dem Studium durch Ihre Firma versichert werden, achten Sie darauf, dass Sie diese Versicherung auch nach Beendigung des Arbeitsverhältnis beibehalten können und erkundigen Sie sich nach den Kosten und den Kündigungsmöglichkeiten der Versicherungsfirma. Denn Sie müssen wissen, dass eine US Krankenversicherung das Recht hat ein Versicherungsverhältnis einseitig zu kündigen.

Lebensart

Hier muss aber auch geografisch unterschieden werden. Die Amerikaner im Süden sind in der Regel freundlicher und zuvorkommender als die Amerikaner im Norden.

Texaner halten sich für etwas Besseres und machen daraus auch keinen Hehl. Die Gesetze dort erinnern ein wenig an den Wilden Westen. Waffen dürfen in Texas offen getragen werden, wenn diese für Jedermann als solche zu erkennen sind.

Die Amerikaner an der Westküste (L.A., San Francisco, San Diego) sind alle etwas fröhlicher und lockerer und auch etwas schnelllebig. Hier ist das Aussehen sehr wichtig und jeder scheint einem etwas mehr aufgedreht und noch mehr selbst fixiert. San Francisco ist ein homosexuelles Zentrum, das eigentlich positiv durch seine Un-Verklemmtheit auffällt. Seattle ist am nördlichen Ende der Westküste und hat den Ruf intellektuell und alternativ zu sein. Dort sind die Leute sehr angenehm und umgänglich und es gibt dort exzellenten Fisch.

Der Mittlere Westen der USA ist durch seine monotone Landschaft gekennzeichnet. Die Leute im Mittleren Westen tendieren dazu sehr konservativ zu sein und Chicago hat den Ruf eine rassisch gespaltene Stadt zu sein. Chicago ist aber auch die Stadt der Architektur. Der Midwesten hat einige sehr gute Universitäten, die aber den Ostküsten-Unis in der Regel etwas hinter her sind aber dafür auch preisgünstiger sind.

Die Ostküste ist in der Regel der hektischste Platz der USA. New York als größte Stadt im Osten der USA ist schnell, hektisch und an manchen Stellen lebensgefährlich. Boston ist eine schöne Stadt in der man nach wie vor den britischen Einfluss am Akzent und Architektur erkennen kann.

 

Maßeinheiten

Viel Spaß beim auswendig lernen. Es ist schwer zu verstehen warum die Amerikaner noch nicht auf das metrische System umgestellt haben. Aber Sie müssen diese Maßeinheiten unbedingt im Kopf haben.

Und der ‚BigMAC‘ heißt ‚Quarter Pounder‘ 😉

 

Längenmaße: Metrisch
1 inch 2,54 cm
1 foot       =        12 inches 0,3048 m
1 yard       =       3 feet 0,91 m
1 mile        =       5280 feet, 1760 yards 1,61 km
Gewichtsmaße:
1 ounce 28,35 g.
1 pound      =      16 ounces 0,4536 kg
1 ton           =      2000 pounds 1,02 Tonnen
Hohlmaße und Flüssigkeitsmaße:
1 liquid gill 0,118 Liter
1 cup 0,22 Liter
1 pint           =     2 cups 0,473 Liter
1 quart         =     2 pints 0,946 Liter
1 gallon        =     4 quarts 3,785 Liter

 

Nachtleben

Das Nachtleben in den Vereinigten Staaten hat meistens ein Problem. Die Kneipen, Diskos usw. machen in vielen Staaten schon um 1 Uhr morgens zu und Alkohol wird nur an Leute ausgeschenkt, die 21 Jahre alt sind. Ein weiteres Problem ist, dass man sich überall ausweisen muss, so dass das Alter festgestellt werden kann.

Nahverkehr

Der Nahverkehr außerhalb der Ballungszentren ist in den USA meistens extrem schlecht oder einfach nicht vorhanden. In Städten wie Chicago oder New York ist der Nahverkehr in der Stadt sehr gut. Doch in ländlicheren Gegenden ist ein Auto ein absolutes Muss.

Öffnungszeiten

Was ist da zu sagen. Hier zeigt sich die USA von Ihrer ganz starken Seite. Wenn es der Markt hergibt sind die Geschäfte 24 Stunden geöffnet und das ist wunderbar. Natürlich sind die Geschäfte nicht überall 24 Stunden lang geöffnet aber man kann davon ausgehen, dass die Geschäfte prinzipiell länger aufhaben als deutsche Geschäfte.

Polizei

Wenn Sie von der Polizei   (auch LEO = Law Enforcement Officer) in Ihrem Auto angehalten werden, dann steigen Sie auf keinen Fall aus. Sie stellen den Motor ab und legen Ihre Hände ruhig auf das Lenkrad. Der Polizist wird an Ihr Auto treten und Ihnen weitere Instruktionen geben. Reden Sie den Polizisten mit Sir an und seien Sie freundlich, denn Sie befinden sich in einem fremden Land und haben wahrscheinlich gerade ein Gesetz übertreten.

Post

In den USA ist die Post auch nur für die Post zuständig. Bei einer Post Office gibt man Briefe, Einschreiben, Pakete auf. Man kann dort auch Telefonkarten kaufen, die jedoch bei anderen Einzelhändlern teilweise viel billiger sind. Bei einem Umzug geben Sie dort Ihren Adressenwechsel an und dort können Sie auch Ihre Post bis zu 30 Tagen halten lassen, was bei anderen Anbietern meistens nicht der Fall ist. UPS und Federal Express sind jedoch gute, verlässliche Alternativen, die etwas teurer sind.

Rauchen

Ist in den USA auf dem Rückmarsch. Seit die Zigarettenindustrie verklagt wurde kostet ein Päckchen teilweise über 8.- DM in ganz normalen Einzelhandelsläden. Natürlich schwanken die Preise erheblich aber man kann sagen, dass die Zigaretten doch erheblich teurer geworden sind. Auch darf an vielen öffentlichen Plätzen überhaupt nicht mehr geraucht werden. Deshalb fragen Sie in Gebäuden nach Raucherecken, um unnötige Verstimmungen zu vermeiden.

Religion

Die Vereinigten Staaten trennen zwar Staat und Kirche auf staatsorganisatorischer Ebene, doch auf privater Ebene haben Kirchen vieler Religionen sehr viel mehr Einfluss als vergleichsweise in Deutschland. Die Scientologen sind im Gegensatz zu Deutschland „als eine Kirche“ in den USA anerkannt.

Auch ist die christliche Religiosität auf dem Land um einiges stärker als zum Beispiel in Ballungszentren. Hier hat es insbesondere der „Bible Belt“ indem der „evangelikale Protestantismus“ stark verbreitet ist, zu einiger Berühmtheit gebracht.

Zu beachten ist auch, dass Juden und Moslems unterschiedliche Feiertage haben und auch unterschiedliche Tage haben an denen Sie in die Kirche gehen. Die Religionsvielfalt ist in den USA ist enorm, aber auch die Wichtigkeit von Religion im alltäglichen Leben außerhalb des Erwerbslebens. Selbst ernannte Prediger, die den Campus besuchen um Missionarsarbeit zu leisten sind keine Seltenheit und vieler Orts eher die Regel. Dieser religiöse Fanatismus kann unter Umständen befremdlich wirken, man kann diesen Leuten ohne Probleme aus dem Weg gehen.

Restaurants

Hier muss man zwischen „Fast Food“, „Diners“, „Casual“, „Family“ und „Ethnic“ unterscheiden und Restaurants für die man sich entsprechend anziehen muss. Wenn Sie sich darüber nicht im Klaren sind sollten Sie dort vorher anrufen. Auch sollten Sie bei guten Restaurants einen Tisch reservieren, denn Wartezeiten von bis zu 2 Stunden sind auch bei einer gut sortierten Bar schwer auszuhalten.

„Fast Food“ ist für viele Deutsche das uramerikanischste und für manch andere „ein Fressen für die Geier“. Die Amerikaner unterscheiden sehr wohl zwischen gutem und schlechtem „Fast Food“. Mc Donald’s gehört auch nach amerikanischem Verständnis zu Junk Food und überzeugt eigentlich nur vom Preis her. Wendy’s gehört für die meisten Amerikaner zum besseren Fast Food. Der Unterschied ist für die meisten Europäer nicht zu verstehen.

„Diners“ sind in den meisten Fällen weiträumig zu umfahren. Sehr oft ist das Essen in „Diners“ aus Dosen oder vorgefertigt und ist geschmacksneutral und sehr fett. Wer einen „Diner“ besucht sollte sich auf das Schlimmste gefasst machen.

„Casual Restaurants“ sind Restaurants, die keine Kleidervorschriften haben oder nur eine  Hose und Hemd und Schuhe verlangen. Zu beachten ist hier, dass das meiste Essen dort sogenanntes „Convenience Food“ ist. Das heißt das Essen wurde irgendwo anders gekocht und dann Vakuum verpackt und deshalb können Extrawünsche manchmal nicht berücksichtigt werden. Das Essen ist in der Regel genießbar aber kulinarische Gaumenfreuden werden Sie dort auch kaum finden. Es gibt hier aber auch ganz klar Empfehlungen: Outback und  Red Lobster.

„Family Restaurants“ sind Nahrungsetablissements jenseits von Gut und Böse. Das Essen dort ist meistens frittiert und fett aber immerhin noch besser als die so genannten „Diners“.

„Ethnic“ sind alle Restaurants, die eine bestimmte Länderküche kredenzen. Hier kann insbesondere eine Küche empfohlen werden: Japanisch. Schon mancher wurde vom rohen Fischfeind zum Sushi Liebhaber. Probieren Sie Sushi, Teriyaki, Miso Suppe, Tempura etc. etc. Bestellen Sie sich zum Einstieg Tuna, Salmon (Lachs) und Eel (Aal).

Abschließend ist noch zu sagen, dass man im Restaurant nicht länger sitzen bleibt als das Mahl verlangt. Man bekommt dann auch immer zügig die Rechnung und soll dann auch gehen, denn der Kellner verdient pro Gast.

Tipp: Suchen Sie nach Restaurants, die von Privatleuten geführt werden und nicht in einer Restaurantkette organisiert sind. Fragen Sie Einheimische und Sie können manchmal positive Überraschungen erleben.

 

 

Spezialitäten (amerikanisch)

Ja, es gibt Sie, die amerikanischen Spezialitäten und wir wollen diese ein wenig beleuchten. Denn es wäre ungerecht zu behaupten, dass es kein typisch amerikanisches Essen gibt.

Frühstücksspezialitäten:

Pancakes                     – Pfannkuchen, die mit Ahorn-Sirup serviert werden.

Biscuits and Gravy       – Salzige Schmalzbrötchen mit gewürztem Hackfleisch in Soße.

French Toast                – In Ei gewälzter und ausgebackener Toast mit Zimt und Sirup.

Hash Browns               – Gebratene, sehr dünne Kartoffelstreifen.

Omlettes                      – Jede Form von gefüllten Eierpfannkuchen.

Belgian Waffles            –  Belgische Waffeln mit Sirup oder Früchten.

Lunch (Mittagessen), Diner Spezialitäten, Bar Food, Appetizer:

Club Sandwich:             – Sandwich mit Speck und Truthahnbrust, Salat, Tomate und Mayo.

Hamburger:                   – Brötchen, Frikadelle und dann alles darauf was das Herz begehrt

Chicago Style Pizza       – Teig, Käse und obendrauf die Soße und andere Beilagen.

NY Style Pizza              – New York Pizza. Dünner Teig und etwas europäischer.

Buffalo Wings                – Hähnchen Flügel im würzigen Teigmantel frittiert.

Barbecue                       – Alles Gegrillte mit der legendären US Barbecue Soße.

Steaks                           – Sind die von einer Kuh oder vom Brontosaurus?

Prime Rib                      –  Butterzartes Rindfleisch. Empfehlenswert für den Kenner.

Fried Chicken                – Paniertes und frittiertes Hähnchen.

Fried Ocra                     – Paniertes und frittiertes Gemüse mit wenig Geschmack.

Grits                             – Eine Art Grießbrei ohne spezifischen Geschmack.

Cole Slaw                     – Süßer Kohlsalat, der mit oder ohne Mayo angerichtet werden kann.

Baked Beans                – Gebackene Bohnen in allen Variationen.

Hot Dogs                      – Würstchen in einem Weichbrötchen mit vielen Extras.

Cesar Salad                  – Salat angerichtet mit weißem Dressing und geriebenem Parmesan.

Blackened Catfish        – Catfish nach Cajun (scharf) Art gewürzt und gegrillt.

Gumbo                         – Suppe Cajun Art gewürzt mit Reis, Fisch, Gemüse, Hähnchen.

Sloppy Joe                   – Fleischsoße auf Weichbrötchen.

Philly Sandwich            – Sandwich mit Käse und Steak und Gewürzsoße auf Weichbrötchen.

BLT Sandwich             – Sandwich mit Speck, Salatblättern und Tomate und Mayo.

Reuben Sandwich         – Roastbeef mit Sauerkraut und Käse auf Brötchen.

Petty Melt                    – Cheeseburger auf Kümmelbrot.

Sport

Im Gegensatz zu Deutschland organisieren sich die Amerikaner nicht in Vereinen. Diese Organisation wird den High Schools, Unis und Colleges und später den Profi Clubs überlassen. Auch übernimmt der District oder die Community organisatorische Aufgaben und werden von extra von der Gemeinde angestellten Arbeitskräften organisiert. Wenn Sie Fussball, Football usw. in einer Stadtliga mit Ihren Freunden spielen wollen, dann müssen Sie sich an die Stadtgemeinde wenden. Die Informationen bekommen Sie meistens aus dem Telefonbuch. Wenn Sie etwas mehr begabt sind, können Sie sich auch an Clubs wenden, die sich die einzelnen Spieler vor der Saison auswählen.

Sport (Scholar Ships)

Wenn Sie besonders begabt in einer Sportart sind, können Sie unter Umständen Ihr Studium von der Universität bezahlt bekommen. Die Universitäten haben ganz unterschiedliche Sportprogramme und Sie stehen dort auch im Konkurrenzkampf mit vielen Amerikanern, die sich das Studium nur über eine Sport Scholar Ship finanzieren können. Manchmal sind diese Scholarships auch nur für Amerikaner, aber es rentiert sich auf jeden Fall bei einer Sportbegabung bei einer Universität nachzufragen.

Straßen System

Die Autobahnen heißen in den USA Highways oder Interstates und werden durch Schilder in Form eines Wappens und roter Krone angekündigt. Auch in den USA sind die Straßen durchnummeriert. Wichtig ist hier nur, dass Ost-West Verbindung gerade Nummern aufweisen und Nord-Süd ungerade Nummern aufweisen.

Supermärkte, Rabatte, Coupons, Rabattkundenkarte

Im Gegensatz zu Deutschland werden Coupons, Rabattmarken, Rabattkundenkarten sehr häufig in Supermärkten verwendet. In manchen Supermärkten muss man sich sogar eine Rabattkundenkarte besorgen, um die vergünstigten Angebote in Anspruch nehmen zu können. Achten Sie auf Rabatt-Marken und Coupons in Tageszeitungen und Auslagen, denn diese werden Ihnen für Produkte, die Sie wirklich brauchen, einiges an Geld sparen.

Telefonanschluss

Ist für uns Deutsche sehr kompliziert und kann ohne Fachwissen sehr frustrierend werden. Überhaupt einmal ein Telefonanschluss als Nicht Amerikaner zu bekommen kann sich in bestimmten Regionen zur Odyssee der Frustration werden. Wenn Sie keine Social Security Nummer haben, dann haben Sie schon einmal Problem Nummer 1. Denn manche Telefongesellschaften werden dann zickig werden. Haben Sie eine neue Social Security Nummer müssen Sie diese mit Ihrem Studentenausweis oder I.D. zu der Telefongesellschaft per Fax senden bevor diese Ihren Anschluss frei schaltet. Dann müssen Sie auch spezifizieren, ob Sie auch Long distance (national) haben wollen, ob Sie international Verbindung haben wollen und ob Sie Caller I.D. haben wollen (Anrufer wird identifiziert) und ob Sie einem bestimmten Ratenplan beitreten wollen, der Sie eine bestimmte Grundgebühr kosten wird. Daraus berechnet sich Ihr Monatsbeitrag. Einrichtungsgebühr wird Ihnen auch berechnet. Bei manchen Telefongesellschaften müssen Sie auch einen Grundbetrag für long distance oder international Anruf hinterlegen.

Telefonieren

Auskunft gibt es in den Yellow Pages (Gelbe Seiten) und White Pages (Anwohner) Telefonbüchern. Sie können aber auch die Auskunft anrufen. Wenn Sie einen öffentlichen Fernsprecher benützen müssen Sie sich auf sehr hohe Kosten gefasst machen. Aber Sie können auch Telefonkarten kaufen, die das Telefonieren über öffentliche Telefone sehr viel billiger machen. Sie können aber auch mit Kreditkarte zahlen. Noch zu beachten ist, dass Sie auch einen Collect Call (R-Gesprch) Anruf machen können, den der Angerufene bezahlt, wenn er damit einverstanden ist. Vorher müssen Sie noch den Operator mit einer „0“ anwählen. Der Operator kann Ihnen dann auch andere Gesprächstypen wie Person to Person ( dort zahlen Sie nur wenn Sie die gewünschte Person auch ans Telefon bekommen) vermitteln. Die Telefontasten haben auch Buchstaben, die manchen Telefonnummern Namen geben. Der Area Code ist die Vorwahl in eine andere Region, der Sie eine 1 vorwählen müssen.

Temperaturen

In den USA wird die Temperatur in Fahrenheit gemessen und nicht in Celsius. Die Formeln sind folgende:

F   =  (C*(9/5)) + 32

C   = (F-32) * (5/9)

Na wow! Tolle Formeln. Rechnen Sie so 32 F ist Null Grad Celsius und jedes weitere Grad Celsius ist ca. 1,7 Grad Fahrenheit. Dies hilft Ihnen sich ein ungefähres Bild zu machen.

Thanksgiving

Thanksgiving ist ein sehr wichtiges Fest für die meisten Amerikaner. Dieses Fest erinnert an die ersten Einwanderer nach Amerika, die durch die freundliche Hilfe der in der Nähe lebenden Indianer durch die ersten Winter gebracht wurden. Aus diesem Grund gedenkt man jedes Jahr diesem Ereignis mit einem großen Truthahn Festessen. Aus diesem wird auch dieser Tag von vielen Amerikanern als Turkey Day (Truthahn Tag) bezeichnet. In manchen Familien bedankt man sich dann bei Tisch für Dinge, die einem besonders wertvoll erscheinen.

Tischsitte (amerikanisch)

Es gibt amerikanische Tischsitten, die bei einem Geschäftsessen oder Vorstellungsgespräch sehr genau beobachtet werden und auch von manchen Amerikanern wohlwollend erkannt werden. Die Unterschiede sind, dass man das erste Viertel oder Hälfte des Essens klein schneidet, so dass es auf die Gabel passt. Vorher -nicht vergessen -Serviette auf den Schoss. Dann legt man das Messer auf den Tellerrand und lässt den linken Arm herunterbaumeln oder man legt die Hand auf den Oberschenkel. Man sitzt aufrecht und man reicht den Brotkorb herum, wenn er einem gereicht wurde. Man sollte einen Anstandsrest auf dem Teller liegen lassen, da die Portionen in den USA sehr groß sind. Beim Geschäftsessen sollte man sich nach dem Essen, die Reste nicht in einen Doggy Bag einpacken lassen. Alkohol sollte auf keinen Fall zum Mittagsessen bestellt werden. Am Abend sollte man sich mit einem Bier oder Wein zufrieden geben.

Trinkgeld

Trinkgeld ist extrem wichtig im Dienstleistungsgewerbe, speziell in Restaurants verdienen die Angestellten relativ wenig. Auch hier gilt das marktwirtschaftliche Prinzip für mehr Leistung gibt es auch mehr Geld. Sie sollten für einen durchschnittliche Leistung so bis zu 15% bezahlen und mindestens 10% des Rechnungsbetrages vor Steuern. Wenn Sie Jemand aber schlecht bedient hat, dann geben Sie einfach nichts. Wenn Sie besonders zufrieden sind sollten die 15% auch keine Obergrenze sein.

Tipp: „Hamilton“ ($10) und „Jackson“  ($20) sind gern gesehene Kunden.

Universitätsleben

Das Universitätsleben ist ähnlich wie das in Deutschland. Jedoch muss man beachten, dass Verbindungsleben in den USA um einiges stärker ist als in Deutschland. Männer organisieren sich in Fraternities (Bruderschaften) und Frauen organisieren sich in Sororities (Schwesterschaften). Das grösste amerikanische Verbindungssystem ist nach griechischem Vorbild (greek) aufgebaut. Diese Verbindungen heißen zum Beispiel Alpha Gamma Rho und wenn man die Anfangsbuchstaben nimmt bekommt man die akademische Abkürzung AGR welche für Agriculture steht. Sprich, diese Verbindung ist für Studenten der Agrarwissenschaften. Jede Abkürzung bedeutet etwas, dass manchmal nicht so offensichtlich ist wie bei AGR. Jedes Semester gibt es ein Rush was so viel bedeutet wie Bewerbungslaufen. Denn im Gegensatz zu Deutschland können sich die einzelnen Verbindungen Ihre Mitglieder aufgrund des Andrangs noch aussuchen. Wenn man dann ausgesucht wurde, tritt man in die Pledge Phase. Als Pledge hat man dann ungefähr den gleichen Status eines Fux oder Füxin in Deutschland. Obwohl verboten, muss der Pledge dann meistens viel über sich ergehen lassen. Nach dieser Phase wird der Pledge dann meistens in die Reihen, der Verbindungsleute aufgenommen. Neben dem Verbindungsleben gibt es an den größeren Universitäten meistens ein sehr interessantes Sportangebot und Theateraufführungen etc. etc.

Verabredungen, Einladungen

Einladungen sind ein sehr schwieriges Thema. Denn man muss wissen wann eine ernst gemeint war und wann nicht. Im Laufe seines Amerikaaufenthaltes wird man wahrscheinlich einen Haufen von Einladungen bekommen von denen dann nur einige wirklich umgesetzt werden. Das Problem ist zu erkennen wann etwas ernst gemeint ist und wann nicht. Wenn Sie in einem Gespräch mit einem Kommilitonen oder Kollegen auf etwas stoßen, dass beide gerne praktizieren z.B. Ski fahren dann kann Ihr amerikanisches Gegenüber gerne mal von einem gemeinsamen Ski Tour reden, die aber nie wieder nach diesem Gespräch angesprochen wird. Erwarten Sie es auch nicht. Denn Amerikaner wollen Ihr Gegenüber auch erst mal kennen lernen und vielleicht so signalisieren, dass Sie Interesse am weiteren Kontakt haben und wenn nicht werden Sie dies auch bald merken. Wenn Sie dann doch eingeladen wurden: Seien Sie pünktlich, bringen Sie eine kleine Aufmerksamkeit, komplimentieren Sie die Gastgeber zu Ihrem Haus, Geschmack, Abendessen, Auto, Kinder usw. , lächeln Sie und wenn Sie können bringen Sie ein paar witzige Bemerkungen an. Trinken Sie nicht mehr als Ihnen Angeboten wird und beschränken Sie sich auf 2-3 Bier oder Wein. Unterhalten Sie sich übers Wetter, was in den Vereinigten Staaten ein sehr ausgiebiges Thema ist und als Eisbrecher dienen kann. Nach dem Besuch schreiben Sie eine Karte und bedanken sich für den wundervollen Abend.

Tipp:  Haben Sie keine Hemmungen vor Superlativen oder einer zu großen Ausschmückung Ihrer Bewunderung.

Verkehrsregeln

Es gibt in den USA ein paar unterschiedliche Verkehrsregeln und Anordnungen. In den USA darf man in den meisten Bundesstaaten rechts oder links überholen. Deshalb muss man ganz besonders vorsichtig beim Überholen sein. Auch ist Vorsicht bei den Ampeln geboten. Diese befinden sich hinter der Kreuzung und können so den Eindruck erwecken, dass man ganz nach vorne fahren muss. Dies ist nicht der Fall, halten Sie vor der Kreuzung. Wenn die Ampel auf Rot steht dürfen Sie nach rechts abbiegen, vorausgesetzt dies wird nicht ausdrücklich verboten. Beachten Sie Schulbusse! Diese dürfen Sie auf keinen Fall überholen wenn dieser steht. An Stoppschildern müssen Sie immer halten und denjenigen vor lassen, die vor Ihnen an der Kreuzung standen.

Vorstellungsgespräch

Ein Vorstellungsgespräch läuft in den USA meistens relativ locker ab. Das bedeutet, dass die meisten Interviewer einem das Gefühl geben wollen, dass man der richtige Kandidat ist. Es gibt natürlich einige Dinge, die man beachten sollte, wenn man in die amerikanische Geschäfttswelt eintreten will. Als Mann sollte man kurze Haare haben und einen Anzug tragen. Außerdem sollte man kein Cologne auftragen und dem Interviewer in die Augen schauen und auch Fragen über das Unternehmen stellen. Als Frau sollte man auf den zu kurzen Rock und betörendes Parfüm verzichten, denn dies könnte schon als potentielle Gefahrenquelle für sexual harassment Gerichtsverfahren gesehen werden. In vielen Fällen interviewen Firmen an Universitäten, aber es gibt auch sogenannte Job Fairs außerhalb der Universitäten. Viele Firmen zahlen auch für den Anreiseweg eines Kandidaten. Ein Dankschreiben könnte nach dem Interview auch von Vorteil sein.

Zeit-Angaben

Merken Sie sich a.m. ist Vormittag und p.m. ist Nachmittag. A kommt vor P – alles klar?

Dann gibt es noch 4 Zeitzonen.

  • Eastern Standard ist 6 Stunden nach Deutschland.
  • Central Standard ist 7 Stunden nach Deutschland.
  • Mountain Standard ist 8 Stunden nach Deutschland.
  • Pacific Standard Time ist 9 Stunden nach Deutschland.

 

Zoll

Häufig gestellte Fragen zu Amerikanischen Zollbestimmungen

Kann ich meinen Hund mit in die Vereinigten Staaten nehmen?

Für Haushunde benötigen Sie eine Gesundheitsbescheinigung, die belegt, dass sie keine auf den Menschen übertragbaren Krankheiten haben.

Hunde müssen mindestens 30 Tage vor der Einreise in die Vereinigten Staaten gegen Tollwut geimpft worden sein. Ausgenommen sind junge Hunde und Katzen, die weniger als 3 Monate alt sind sowie Hunde und Katzen, die aus Gebieten stammen oder 6 Monate oder länger in Gebieten waren, die vom öffentlichen Gesundheitsdienst zu tollwutfreiem Gebiet erklärt wurden.

Der Hund benötigt eine gültige Bescheinigung über die Tollwutimpfung. Diese Bescheinigung sollte eine genaue Beschreibung des Hundes enthalten, das Datum der Impfung, die Gültigkeitsdauer der Impfung und von einem zugelassenen Tierarzt unterschrieben sein. Wenn die Gültigkeitsdauer nicht angegeben ist, hat die Bescheinigung Gültigkeit, wenn das Datum der Impfung nicht mehr als 12 Monate vor dem Datum der Einreise liegt.

Der Bundesstaat Hawaii und die Territorien Guam und Amerikanisch-Samoa haben zusätzlich zu den oben genannten besondere Bestimmungen. Alle in den Bundesstaat Hawaii und die Territorien Guam und Amerikanisch-Samoa eingeführten Hunde unterliegen einer 120-tgigen Quarantäne gemäß den Bestimmungen des Bundesstaates und der Territorien.

Kann ich meine Katze mit in die Vereinigten Staaten nehmen?

Ja, aber alle Hauskatzen benötigen einen Nachweis, dass sie keine auf den Menschen übertragbare Krankheit haben, wenn sie am Ort der Einreise untersucht werden. Wenn das Tier nicht in offensichtlich gutem Gesundheitszustand ist, können weitere Untersuchungen von einem zugelassenen Tierarzt auf Kosten des Besitzers erforderlich werden. In den tollwutfreien Bundesstaat Hawaii und das tollwutfreie Territorium Guam eingeführte Katzen unterliegen jedoch den Quarantäne-Bestimmungen des Bundesstaates und des Territoriums.

Kann ich Lebensmittel mit in die Vereinigten Staaten nehmen?

Bestimmungen des amerikanischen Landwirtschaftsministeriums verbieten die Einfuhr von frischem, getrocknetem, in Dosen eingemachtem Fleisch und Fleischprodukten durch Touristen aus praktisch allen Ländern. Wenn Fleisch zur Zubereitung eines Produkts verwendet wird, ist dieses verboten.

Bäckereiprodukte und haltbar gemachter Käse sind erlaubt. Eingeführte Lebensmittel unterliegen ferner den Bestimmungen der amerikanischen Lebensmittelbehörde und können nach eingehender Prüfung beschlagnahmt werden, wenn sie nach Ansicht der Lebensmittelbehörde ein Gesundheitsrisiko darstellen.

Kann ich Medikamente mit in die Vereinigten Staaten nehmen?

Betäubungsmittel und gefährliche Medikamente dürfen nicht eingeführt werden und werden beschlagnahmt. Ein Reisender, der Medikamente benötigt, die abhängig machende Stoffe oder Betäubungsmittel enthalten (z.B. Hustenmedizin, harntreibende Mittel, Herzmittel, Beruhigungsmittel, Schlafmittel, Antidepressiva, Aufputschmittel usw.) sollte:

  • einen entsprechenden Nachweis über alle Mittel, Medikamente und ähnliche Produkte mit sich führen
  • nur die Menge bei sich führen, die eine Person mit einem Gesundheitsproblem, das die Behandlung mit solchen Mitteln oder Medikamenten erfordert, normalerweise einnimmt
  • entweder ein Rezept oder eine schriftliche Erklärung seines Hausarztes bei sich führen, dass das Medikament auf ärztliche Anweisung eingenommen wird und für sein physisches Wohlergehen während der Reise erforderlich ist.

Was ist mit Alkohol?

Erwachsene und Nicht-Ansässige (Non Residence), die mindestens 21 Jahre alt sind, dürfen zoll- und steuerfrei nicht mehr als einen Liter Alkohol – Bier, Wein, Schnaps – für den persönlichen Gebrauch einführen. Mengen über einem Liter unterliegen den Zoll- und Steuervorschriften und müssen angegeben werden.

Zusätzlich zu den amerikanischen Bundesgesetzen muss der Reisende auch die Gesetze der Bundesstaaten über den Genuss alkoholischer Getränke beachten, die restriktiver sein können. Wenn der Bundesstaat, in dem der Reisende ankommt, weniger Alkohol erlaubt als er legal in die Vereinigten Staaten eingeführt hat, finden die Gesetze des Bundesstaates Anwendung auf die von ihm eingeführten alkoholischen Getränke.

Das Verschicken alkoholischer Getränke per Post ist durch die Postgesetze der Vereinigten Staaten verboten.

Kann ich bei meiner Reise in die Vereinigten Staaten ein Fahrzeug mitnehmen?

Ja, Sie können vorübergehend ein Auto, einen Wohnwagen, ein Flugzeug (siehe aber Pilotenschein), Motorrad, Boot oder Ähnliches Fahrzeug für den Transport Ihrer Person, Ihrer Familie und Ihrer Gäste einführen.

Fahrzeuge und Ausrüstungsgegenstände für dieses Fahrzeug für den persönlichen Gebrauch können für einen Zeitraum von einem Jahr oder kürzer eingeführt werden. Das Fahrzeug muss im Zusammenhang mit Ihrer Ankunft eingeführt werden und Ihnen gehören oder vor Ihrer Abreise aus Ihrem Heimatland bestellt worden sein.

Ein Fahrzeug, das nicht allen einschlägigen Bundesgesetzen entspricht (beispielsweise dem Umweltschutzgesetz) kann in den Vereinigten Staaten nicht verkauft werden.

Was ist mit Handfeuerwaffen und Munition?

Handfeuerwaffen und Munition, die für die genehmigte Jagd oder gesetzlich erlaubte sportliche Zwecke bestimmt sind, können in die Vereinigten Staaten eingeführt werden, vorausgesetzt, Sie nehmen die Handfeuerwaffen und die verbliebene, nicht abgefeuerte Munition bei Ihrer Ausreise aus den Vereinigten Staaten mit sich zurück.

Alle anderen Handfeuerwaffen und Munition unterliegen Einschränkungen und benötigen eine Einfuhrgenehmigung. Vollautomatische und halbautomatische Waffen (wie Sturmgewehre) sind verboten.

Wieviel Bargeld kann ich für meine Reise bei mir haben?

Es gibt keine Obergrenze für die Gesamtmenge an Geld oder Zahlungsmitteln, die in die Vereinigten Staaten ein- oder ausgeführt werden dürfen. Wenn Sie jedoch über 10.000 Dollar in Zahlungsmitteln in die Vereinigten Staaten ein- oder ausführen oder dies veranlassen, oder wenn Sie einen höheren Betrag für jemand anderen in Empfang nehmen und dann bei sich führen, müssen Sie das Zollformular 4790 bei der amerikanischen Zollbehörde ausfüllen. Die Nichteinhaltung der Bestimmung kann zu zivil- und strafrechtlichen Strafen führen, einschließlich der Beschlagnahme der Gelder und Zahlungsmittel. Zahlungsmittel sind unter anderem amerikanische oder ausländische Münzen, Währungen, Travellerschecks, Geldanweisungen sowie begebbare oder übertragbare Wertpapiere oder Anlagepapiere in Form von Namens- und Inhaberpapieren. Alle fallen unter die Abgabenpflichtige Obergrenze von 10.000 Dollar.

 

Diese Aufstellung ist natürlich unverbindlich uns stellt keine Rechtsberatung da. Auf der Seite U.S. Customs Travelers Information finden sie weitere Informationen.

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