Alte Plakate / Zeichnungen

… mit dem Teufel gebuhlt

Ein Lexikon der Hexenverfolgung … Personen und Begriffe, Regionen und Orte. Aufsätze, Quellen und Biographien. Dazu eine Übersichtskarte Territorien des Alten Reichs um 1550.

 

 

 

Freunde der Nacht

Hier geht es um Wiedergänger und Untote, es wird berichtet von Blutsaugern und Vampiren, vom Grafen Dracula und den Seinen […] Viel Spaß beim Gruseln, und bitte nicht alles „bluternst“ nehmen.

Film und Literatur, Mythos und Geschichte (hier v.a. Leben und Schaffen des Wallachenfürsten Vlad Tepes Draculea Inspiration für Bram Stokers Drakula) und natürlich auch ein kleines Lexikon des Vampirismus. Siehe hier bei Vampireworld  (auf Deustch)

Rundgang

Das mittelalterliche Wien ein Spaziergang durch die Altstadt von der Oper zum Dom.

Nicht die großen Schlachten und Friedensschlüsse stehen im Vordergrund dieser Führung, sondern das Leben in der Stadt, die Organisation der mittelalterlichen Gesellschaft, ihre Kultur, die Sorgen und Nöte, Ängste und Feindbilder der Menschen. Nicht das Mittelalter ist finster, sondern unser Wissen über das Mittelalter. Siehe Alltag im Mittelalter.

Alphabet

Sumerisch und phönizisch, arabisch, griechisch und lateinisch. Abwandlung, Verschiebung, Ergänzung und Rotation.

Die Entwicklung der Alphabete als kleine animierte GIFs.

 

Es ist Swingtime, Baby

Eine sehr schöne und umfangreiche Webseite zu Alltagskultur, Technik, Film, Musik und Mode der 20er bis 40er Jahre in Deutschland gibt es vom 20-to-40-Style Syndicate. Viele Informationen und Bilddokumente und die passende Musik dazu laden zu stundenlangem Stöbern ein.

Zum Beispiel zu einem einem Schaufensterbummel im Jahre 1934, Schminken im Stil der 20er, einer Sammlung von Grammophonen, dem Werbespiel zur Anpreisung des neuen Mediums Rundfunk oder Schnittmuster für Knickerbocker. Mir gefällt der Abschnitt über die Swing-Jugend am besten. Worüber wir heute eher schmunzeln können, war damals nicht ganz ungefährlich.

 

Kleidung, Tracht, Kostüm

Historische Kleidung rund um den Globus. Von der Antike bis zum Ende des 19. Jahrhunderts. Fünfhundert Abbildungen, die zwischen 1861 und 1880 im Münchner Bilderbogen erschienen.

 

 

 

 

 

Swingstyle

Katy, Frank und Markus wären gerne Jean Harlow, Clark Gable und Adolf Wohlbrück (mußte ich auch erst nachschauen ;o)). 

 

Und um das ein wenig zu kompensieren, haben sie die Interessengemeinschaft für 20er bis 40er Jahre Alltagskultur gegründet. … Mode, Tanz, Musik, Alltag unterm Hakenkreuz, Film, Wohnen, Technik. Mit Knickerbocker-Schnittanleitung und Schminkführer für einen authentischen 20er40er-Jahre-Look.

 

Flugblätter

Genauer: Propaganda-Flugblätter im 2. Weltkrieg … 

Eine etwas sperrige, umständliche Seite, der man ansieht, daß sie schon einige Jahre besteht. Die Berge von Beispielen und Infos entschädigen aber allemal.

Falling From The Sky

 

 

 

Die Kunst der Marine

Das „Navy Combat Artist Program“ wurde genehmigt und im August 1941 avancierte Coale zum ersten Künstler der Marine im aktiven Dienst. Schließlich schickte die Marine acht Künstler, um in Kampfgebieten zu dienen und ihre Eindrücke aufzuzeichnen.

Diese kleine Gruppe produzierte über 1.300 Zeichnungen, Aquarelle und Gemälde. Sie dokumentierten eine Vielzahl von Aktionen in den europäischen und pazifischen Kriegsschauplätzen, darunter die Invasion der Normandie, Kampagnen in Nordafrika und die Invasion von Okinawa.

 

 

Was es nicht alles gibt…

Im Isländisches Phallusmuseum hat man die Penisse aller einheimischen Säugetiere gesammelt und ausgestellt, darunter von 15 Walarten, dem Eisbär und 7 Robben- und Walrossarten. Nur eine Gattung fehlt noch, der Homo Sapiens, aber ein Exemplar dieser Spezies hat sein bestes Teil bereits testamentarisch zugesagt. Die Webseite ist auch auf deutsch und gut bebildert aber schlecht beschrieben.

 

Licht in der Grube

Eigentlich ist Franz Rosenmaier passionierter Mineralien- und Fossiliensammler. Mit einem privaten Museum. Gleichsam als Nebenprodukte haben sich Dokumente, Abzeichen, Uniformen und Werkzeuge aus der Bergbaugeschichte angesammelt.

 

Und 190 verschiedene Bergbaulampen aus 14 Ländern … Kerzenlampen, Fettlampen, Öllampen, Karbidlampen, Benzinlampen und Akkulampen. Einen Teil davon (mit einer Reihe Detailfotos) kann man auf seiner Seite betrachten.

 

Regenbogen Nebenbogen

Diese entstehen durch die Spiegelung des Sonnenlichts an der Wasseroberfläche. Schon mal gesehen? Wahrscheinlich nicht. Aber interessant allemal. Und hier auch schön und ausführlich erklärt.

 

Radios, Röhren und mehr …

Noch ein Radiomuseum. Diesmal in Rottenburg an der Laaber. Hat die Postleitzahl 84056 und liegt im Herzen Niederbayerns.

Und die Radiofreunde Rottenburg haben fleißig gesammelt: Nicht nur Radios, sondern auch Plattenspieler, Tonbandgeräte und Mikrophone. Dazu Röhren und Röhrenprüfgeräte, Schaltpläne und alte Jahrbücher für Radiobastler (50er u. 60er Jahre) sowie Historisches zu Telefunken (1911 – 1940; dort auch: Geschichte der Röhrenfabrikation).

 

 

Verpackt

 

In Heidelberg gibt es ein Deutsches Verpackungsmuseum. Und ein kleiner Teil der Exponate ist auch online zu betrachten. Ein wirklich kleiner Teil, zugegeben, aber dafür Klassiker.

In verschiedenen Varianten mit Kurzbeschreibung. Und im angeschlossenen Shop gibt es vier schöne Buchtitel zu Verpackungsdesign und -kultur.

 

 

 

Biologie-Bücher

Wo ich grad bei den Naturwissenschaften bin: Kurt Stüber hat in Stuebers Online Library 45.323 Seiten aus 209 historischen und modernen Biologiebüchern eingescannt und ins Netz gestellt. Da wird manche Bücherei neidisch.

 

Plakate aus Fernost

Aus den Beständen der Sammlung Design des Neuen Museums in Nürnberg. Eine Auswahl aus der Ausstellung zur japanischen Plakatkunst 1949- 1989, die dort im vergangenen Herbst gezeigt wurde.

 

 

Alberto Joaquin

Vargas Y Chavez

 

Kurz: Vargas. Auch wer seinen Namen nicht kennt, wird zumeist doch einige seiner Bilder schon gesehen haben. Zwei schöne Vargas-Seiten sind hier und dort zu finden.

Bei beiden Seiten lohnt es sich übrigens, die Liste der sonstigen Biographien und Werkschauen zu erkunden. So hat bpib.com neben anderen auch ein nettes Carl-Barks-Porträt.

 

20, 40 oder 60 am Tag

„Even if you chain-smoke, your mouth feels clean, sparkling all day long … the hint of mint in Juleps lingers, leaves your breath pleasant and inviting.“

Jessas, selbst mir als passioniertem Raucher zieht’s zum Teil wirklich die Schuhe aus … Zigarettenwerbung aus den 40er und 50er Jahren.

 

Erdöl Museum

Wietze; PLZ 29323. Kreis Celle. 1858 gab es dort eine der weltweit ersten erfolgreichen Ölbohrungen. Noch im 19. Jhh. wurde die Förderung dort industrialisiert. 1908 entfielen 80% der deutschen Ölproduktion auf das Feld in Wietze.

Nach der Einstellung der Produktion wurden die Originalanlagen durch diverse Nachbauten ergänzt und zu einem Deutschen Erdölmuseum ausgebaut. Ein Überblick über die Ölförderung im 20. Jahrhundert.

 

Bücher in Kugelform

Unbekanntes ersetzten die frühen Globenhersteller mit phantasievollen Darstellungen von Meeresungeheuern, historisch nicht belegten Seeschlachten oder Kannibalen. Textstellen über den „weißen Flecken“ sollten die damalige Unkenntnis kaschieren. „Globen […] waren Bücher in Kugelform.“

Das weltweit einzige Globenmuseum ist angesiedelt bei der Österreichischen Nationalbibliothek und hat mehr als 300 Globen (und globusähnliche Gegenstände) in der Sammlung. Zum weit größten Teil vor 1850 gefertigt. Erd- und Himmelsgloben, Mond- und Marsgloben, Planetarien, Lunarien und Tellurien. Dazu Informationen über die Entwicklungen im Globenbau und die Veränderung der kartographischen und kosmographischen Kenntnisse.

 

Fotografie – Die Anfänge

Die Seite Early Visual Media ist eine sehr schöne und materialreiche Site, die sich mit den frühen Formen der Photographie und des Pre-Cinemas beschäftigt. Es werden nicht nur die technischen Geräte beschrieben und abgebildet, sondern vor allem die Objekte und Menschen, die dargestellt wurden.

Nicht erst Hollywood ist eine Traumfabrik und nackte Tatsachen waren auch schon früher sehr beliebt.

 

Illusionen

Eine nette Sammlung von optischen Täuschungen findet sich auf www.exploratorium.edu. Nicht neu, aber schön zusammengestellt.

 

 

 

Die Autos von Tim & Struppi

Mein Französich reicht leider nur für Bilder zu gucken. Aber davon gibt es reichlich ;o)

Autos bei Tim und Struppi … alle Marken und Modelle. Am Fuß der Seite beginnend, auf der nächsten Seite fortgeführt: Verschiedene Varianten derselben Szenen. Zeichnungen aus den 30er Jahren und modernisierte Neuauflagen aus den 60ern. Andere Modelle, andere Kleidung der Figuren, andere Utensilien … nebeneinandergestellt.

 

 

 

 

Pinselmuseum

Gibt es wirklich. Genauer: ein Pinsel- u. Bürstenmuseum. In Bechhofen an der Heide. Postleitzahl 91572.

Krachledern

Apropos Kleidung und Bayern … natürlich gibt es da auch noch das virtuelle Lederhosenmuseum von Claus Blume. Kurze Hosen und Kniebundhosen, Hosentürl und Hosenträger, Herstellung, Anatomie, Lagerung, Patina und Reinigung. Nicht zu vergessen: das Lederhosenlexikon … von A wie Ausziehr bis Z wie Zwickel. Pfundig.

Kleidung, Mode und Kostüme

Vom frühen Mittelalter bis heute. Kostümgeschichte und Modesoziologie. Kleidung auf Gemälden und in Buchillustrationen. Schnitte und Herstellung. Frisuren und Kosmetik. Auch etwas skurile Artikel wie Anatomie einer 1880er Taille u.v.m. Viele Quellen, viele Abbildungen, viel Literatur.

www.marquise.de ist eine prallvolle Seite zum stundenlangen Stöbern. Ich mag das. Übrigens ist auch die Ethnoabteilung interessant, allein schon wegen der Zusammenstellung Japan, China, Bayern ;o)

 

Tierbuch aus dem Mittelalter

Das Aberdeen Bestiary ist ein aufwendig illustriertes Tierbuch aus dem 12. Jahrhundert, das uns die Gedankenwelt des Mittelalters erschließt.

 

Xylographie

Holzschnitt und Holzstich. Von den ersten Ansätzen zum Buchdruck mit Holzschnittblöcken. Vom künstlerischen Ausdrucksmittel zum typographischen Kunsthandwerk. Produktionswerkstätten und die Technik des modernen Holzstiches. Eine wirklich interessante Seite mit schönen Illustrationen.

 

 

 

 

Lichtschreibkunst

Eine kleine Geschichte der Photographie. Klasse!

 

Spielzeug-Museum

In Seiffen – Keine neue Rechtschreibung. Auch kein Pisa geschuldeter Tippelfehler. Sondern der Ort im Erzgebirge (PLZ 09548).

Seit jeher Hochburg (genauer: eine der Hochburgen) des gedrechselten Holzspielzeugs. Das Erzgebirgische Spielzeugmuseum Seiffen zeigt die ganze Bandbreite der historisch und kulturgeschichtlich verwurzelten Spielzeugherstellung. Und am schönsten ist natürlich Weihnachten im Museum.

Bergmann und Engel, Räuchermann und Weihnachtspyramide, Schwebeengel und Nußknacker dürften jedem bekannt sein. Aber auch schon mal einen Hängelaufleuchter mit Rüböllampen gesehen? Allein schon sprachlich ein Genuß ;o)

 

 

 

 

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