Was würde MacGyver tun?

Zwischen 1985 und 1992 war die amerikanische Fernsehserie MacGyver auch in Deutschland sehr beliebt. Der Held mit der typischen Vokuhila-Frisur und ohne Vornamen reiste als Vertreter einer privaten Sicherheitsfirma durch die ganze Welt und löste brenzlige Situationen. Das geschah meist durch seinen unglaublichen Einfallsreichtum, wenn es darum ging, mit Hilfe handwerklicher und naturwissenschaftlicher Kenntnisse aus einfachen Alltagsgegenständen Dinge zu basteln, mit denen er sich aus schwierigen Situationen befreien konnte. Den Gebrauch von Handfeuerwaffen lehnte er grundsätzlich ab, lediglich sein Schweizer Armeetaschenmesser und eine Rolle Klebeband waren immer dabei. Aufgrund dieser Kreativität hat die Serie Kultstatus erreicht, „was würde MacGyver tun“ war eine stehende Redewendung in den 80ern.

 

Im MacGyver Wiki (englisch) gibt es eine lange Liste von Problemen, die MacGyver löste.

 MacGyver, der TV-Held der 80er Jahre

Nun ist MacGyver wieder da

Deutlich älter geworden, aber immer noch genau so pfiffig, betreibt er mit seiner Tochter einen Reparaturdienst. Und gerät natürlich prompt wieder in Schwierigkeiten, die er auf altbekannte Art erfinderisch meistert. Zwar nicht mehr im Fernsehen, sondern im Internet in drei Werbe-Episoden für den neuen Mercedes Stadtlieferwagen Citan. Filmtechnisch hochwertig umgesetzt, ganz so, wie man es heutzutage erwarten kann.

Auch wenn ich sonst keine Werbung im meinem Adventskalender dulde, diese hier muss einfach sein. Wegen MacGyver. Und weil das Auto nur eine unaufdringliche Rolle spielt in diesen Clips, etwa so, wie es die Rolle Klebeband in seinen früheren Erlebnissen war. Wichtig, aber nur ein Hilfsmittel.

 

Die neuen MacGyver-Webisoden von Citan
Vorsicht, es wird laut.

 

 

Was machte MacGyver eigentlich nach der Serie?

Zunächst fuhr Richard Dean Anderson, der Darsteller von MacGyver, mit seiner damaligen Freundin Katarina Witt, die gerade den Fall der Berliner Mauer und ihren Eissport hinter sich hatte, mit einem VW-Bus kreuz und quer durch die USA und zeigte ihr das Land. Dann engagierte er sich für die militante Umweltschutzorganisation Sea Shepherd Conservation Society für den Schutz von Walen und Robben.

Schließlich landete er wieder in einer TV-Serie, Stargate (1997–2007, basierend auf dem Film Stargate von 1994), zuerst als Schauspieler (Jack O’Neill; Leiters des Stargate–SG-1–Teams), dann als Produzent.

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