Filmfehler – Bond für Buchhalter

Kaum ist der neue Bond angelaufen, werden einem schon  die Fehler um die Ohren gehauen.

Wird mich das davon abhalten, ihn anzuschauen? Definitiv nicht! Zugegeben, manche Fehler sind wirklich schon eine Klasse für sich und bringen selber wieder Spaß. Gleichzeitig ist das Problem so alt wie die Filmindustrie selbst. Der Wild-West-Himmel mit dem Kondensstreifen der Boeing, die Zigarette, die mal kürzer, mal länger wird, das hängende Mikrofon über den Akteuren.

Schön ist eine Szene in einem alten Hitchcock von 1959 (Der unsichtbare Dritte / North By Northwest). Ein Restaurant. Eva Marie Saint schießt auf Cary Grant. Und ein kleiner Junge drei Tische weiter hält sich die Ohren zu … bereits 30 Sekunden vor dem Knall der Platzpatronen. Ich hab den Film vielleicht zehnmal gesehen; aufgefallen ist es mir erst, nachdem ich darüber gelesen habe. Aber mit was für einem Blick aufs Geschehen gehen denn diese Fehlerfinder eigentlich ins Kino?

 

Und spätestens, wenn ein Film auf Video/DVD herauskommt, scheint es Leute zu geben, die sich über Tage hinweg jedes Bild einzeln anschauen.

Im Digitalen Zeitalter eigentlich eine gänzlich belanglose Frage. Und wo wir gerade dabei sind: Haben sich die Animateure von Roger Rabbit seinerzeit einen nicht bewußt wahrnehmbaren Spaß mit Jessica gemacht? Wir werden es wohl nie erfahren ;o)

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